Die spanische Sozialversicherung ist in zwei große Systeme unterteilt. Im allgemeinen System „régimen general“ sind überwiegend Arbeitnehmer versichert.
Daneben gibt es noch besondere Systeme „régimenes especiales“ für Selbständige, Freiberufler etc.
Die Sozialversicherung stellt eine soziale Grundversorgung zur Verfügung, die sich ausschließlich auf Sozialversicherungsärzte und Krankenhäuser bezieht.

Im Krankheitsfalle muss man sich zunächst mit der Gesundheitskarte „Tarjeta Sanitaria“ an das Ärztezentrum der eigenen Gemeinde „Centro de Salud“ wenden. In diesen Ärztezenren gibt es nur Allgemeinärzte, einen Kinderarzt und manchmal einen Zahnarzt. Im „Centro de Salud“ wird jedem Patienten automatisch ein Hausarzt zugewiesen. Auch wenn offensichtlich ein Spezialist notwendig ist, muss zuerst der Hausarzt konsultiert werden. Ausnahmen sind Augenärzte. Die Krankenhäuser sind für die fachärztliche Versorgung zuständig. Die Hausärzte stellen die Überweisung dorthin aus. Kosten oder Praxisgebühren fallen im Centro de Salud oder in den Krankenhäuser der Seguridad Social nicht an. Bei Notfällen kann man sich ohne Konsultierung des Hausarztes an die Notaufnahme wenden.

Auf der Webseite des Gesundheitsministeriums sind alle Krankenhäuser und Gesundheitszentren der Seguridad Social aufgelistet. Dann ist nur noch Geduld angesagt! In Spanien sind lange Wartezeiten die Regel. Auf Operationen wartet man oft mehrere Monate!

Neben den Sozial